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Rathaus Nr. 1

Rathaus Nr. 1

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Das Rathaus fungierte als Sitz der städtischen Selbstverwaltung seit der Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Rathausgebäude, die ehemalige dreischiffige Markthalle, befindet sich an der Ecke des Marktplatzes und einer der Hauptstraßen. Nach einem Brand im Jahre 1362 wurde es für den Bedarf des Rathauses umgebaut. Im Erdgeschoss ist ein gotischer gewölbter Raum erhalten geblieben, der heute durch die Josef-Liesler-Galerie genutzt wird. Beide Rathausfassaden, zum Marktplatz und zur Straße hin, sind im Barockstil des 18. Jahrhunderts mit späteren Ergänzungen gestaltet. Eine Dominante des Rathauses bildet zweifelsohne der 53,7 Meter hohe (gotische) Turm. Sein Hauptteil entstand vor dem Jahr 1402, als erstmals die Erkerkapelle erwähnt wurde, die bis heute die erste Turmetage schmückt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts renovierte und vollendete den Turm Petr Hündt. Aus dieser Bauphase stammen auch die steinernen Artefakte, die Galerie und die Ziegelhelmkuppel, die an den Kanten mit Terrakotta-Krabben geschmückt ist. Der Bauherr platzierte auf die Turmgalerie sein originelles Autogramm - eine Hundestatue.

Im Jahre 1996 erfolgte die komplette Instandsetzung dieses einzigartigen Turms. Insbesondere der Dachstuhl erfuhr eine anspruchsvolle Rekonstruktion, weil er von holzzerstörenden Pilzen angegriffen wurde. Die Instandsetzung betraf auch die Fassade. Im Laufe der Zeit erweiterte sich Betrieb des Amtes auch in die oberen Geschosse der anliegenden Häuser am Markplatz. Zunächst ist es das Haus U Slunce (Zur Sonne) mit seinem Portal im Renaissancestil mit Säulen und Pflanzenmotiven. Das andere Haus ist das gotische Palais mit Gewölbe und Erker. Die Gewölbebögen und die Verzierung des Erkers wurden um 1400 geschaffen. Während des 16. Jahrhunderts erfolgte der Umbau des Hauses im Stil der Renaissance, wie das sog. Maßhaus sowie die Gedenktafel am Erker belegen. Auch viele andere Häuser tragen Spuren des Mittelalters.

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