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Geschichte

Känigsstadt Kadaň

Die 18000- Einwohner –Stadt Kadaň befindet sich in der Region, wo der Fluss Ohře die Umklammerung durch das Erzgebirge und die Duppauer Gebirge verlässt und der Fluss Ohře eine wichtige Rolle bei der Besiedlung spielte.

Die archäologischen Funde bewiesen, dass sich die ersten Menschen hier in einer sehr alten Vergangenheit angesiedelt haben, ungefähr vor Sechzehntausend Jahr. Im 4. Jahrhundert vor Christus kamen die keltischen Stämme hierher und brachten die latener Kultur mit. Die legende erzählt, dass es gerade die Kelten waren, die im hiesigen Talkessel die erste Ansiedlung mit der Bezeichnung ,,Kad An“ gründeten, was leuchtendes Feuer bedeutet. Im 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung kommen dann die ersten Slawen in das gebiet Poohří.

Das Statut einer freien Königsstadt erwarb Kadaň um das Jahr 1259 und die hiesige Burg wurde im Jahr 1277 zum Sitz des Burggrafen des Kadaner Gebiets. Das größte Aufblühen erzielte Kadaň als mittelalterliche Stadt unter der Herrschaft des Kaisers Karl IV, der Stadt im Jahr 1366 das Recht der völligen Selbstverwaltung erteilte. Bei seinem ersten Aufenthalt in Kadaň am 29. Mai 1367 bestätigte er den Bürgern von Kadaň die Durchführung des Jahrmarktes zum Tag der Erhöhung des heiligen Kreuzes. Als er hier das zweite Mal am 8. September 1374 weilte, erlaubte er den Einwohnern, Weinberge um die Stadt herum anzulegen, so wie es die Prager Einwohner taten.
Karls Sohn und Nachfolger Václav IV. (1378-1419) bestätige alle Privilegien seines Vaters und überließ dem Kadaner Burggrafen die Gerichtsvollmacht. Im Frühjahr des Jahres 1421 wurde die Stadt durch die Prager erobert und wurde Bestandteil der Prager Stadtvereinigung. Um den 8. September 1421 wurde Kadaň durch die Heere des II. Kreuzzuges angegriffen. Die Kadaner Einwohner haben sich mutig gewehrt, aber der mächtigen Übermacht konnten sie nicht standhalten.
Die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts spielte sich im Zeichen des Einflusses des Adelsgeschlechts von Lobkowitz ab. Am 10. August 1469 wurde Jan Hasištejnský aus Lobkowitz zum Hauptmann von Kadaň ernannt, der für fast fünfzig Jahre zum Herrn der ganzen Stadt wurde. Diesem mächtigen Magnaten danken wir außer anderem auch für den Aufbau des Franziskanerklosters, wo er auch begraben ist.

Die älteste Königsstadt Kadaň will sich Ihnen, liebe Besucher, als moderne, gastfreundliche und angenehme Stadt vorstellen, das Ziel von Touristenreisen auch für viele Handelspartner und Reisebüros ist.

Kadaň gehört zu den glücklichen Städten, die Ihren Einwohnern durch ihre geographische Lage eine sehr vielfältige Auswahl an unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten ermöglicht. Auf der einen Seite die Abhänge des Erzgebirges und auf der anderen die große Fläche des Nechranice Stausees geben die Möglichkeit eines allseitigen sportlichen Auslebens. Auch deshalb gibt es in Kadan einige zehn Sportvereine, Klubs, Organisationen und verbände mit vielfältiger sportlicher Ausrichtung. Wir finden hier die Klubs mit dem verbreitetsten Sport, wie Eishockey, Fußball (einschließlich des kleinen Fußballs), als auch neue Sportarten, die sich eine Reihe von Anhängern aus der Reihe der Jugend erworben haben, wie zum Beispiel Floorball.

Der Fluss Ohře, der durch Kadaň fließt, wird zur Betreibung der Wassersporte ausgenutzt. Der Nechranice-Stausee ist ideal für Windsurfing, und wer gern schwimmt, kann das Schwimmbad in Kadaň besuchen oder die schöne Umgebung des Schwimmbads in Prunéřov und des Naturschwimmbads in Hradec ausnutzen. In den Wintermonaten wird von den Skilauf-Liebhabern das Skiareal auf dem Klínovec und Boží Dar genutzt. Im lauf des ganzen Jahres steht den Sport treibenden Einwohnern eine große Menge an sportlichen Einrichtungen direkt in der Stadt zur Verfügung. Es handelt sich vor allem um Turnhallen und Spielplätze an den Grundschulen, das Areal des Fußball-Tennis, Softball und den Platz für den kleinen Fußball. Bedeutend ist auch das Areal des Tennisklubs mit der Tennishalle. Häufig besucht sind auch die Fitnesszentren.

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